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Betrieb

RMM-Monitoring

RMM steht für Remote Monitoring and Management, also Überwachung und Verwaltung aus der Ferne. Ein kleines Programm auf jedem Gerät meldet, wie es dem System geht. Wir sehen das Problem, bevor jemand bei Ihnen zum Telefon greift.

Fast jeder größere IT-Ausfall kündigt sich an. Eine Festplatte meldet über Wochen einzelne Lesefehler. Ein Dienst startet nach jedem Neustart zweimal neu. Der Speicherplatz sinkt Monat für Monat um zwei Prozent. Diese Signale liegen in den Protokollen. Sie liest nur niemand.

Genau das ist die Aufgabe von RMM. Die Software sammelt diese Werte von allen Geräten und schlägt an, wenn ein Schwellenwert überschritten wird. Aus einem Notfall am Montagmorgen wird eine geplante Wartung am Donnerstagabend.

Was ein Ausfall kostet: Bei einem Betrieb mit 30 Mitarbeitenden und einem durchschnittlichen Stundensatz von 45 Euro kostet jede Stunde Stillstand rund 1.350 Euro an nicht geleisteter Arbeit. Ein halber Tag sind 5.400 Euro. Die Überwachung für denselben Betrieb liegt bei einem Bruchteil davon im Monat.

Was leisten wir?

RMM ist mehr als eine Alarmanlage. Der zweite Teil der Abkürzung steht für Verwaltung, und da liegt der eigentliche Nutzen.

Überwachung rund um die Uhr

Speicherplatz, Arbeitsspeicher, Prozessorlast, Dienste, Festplattenzustand, Netzwerk. Auch nachts und am Wochenende, wenn bei Ihnen niemand im Haus ist.

Patch-Management

Updates werden zentral geplant und ausgerollt, statt auf jedem Gerät einzeln. Sie bekommen eine Liste, welches Gerät welchen Stand hat. Das ist auch für Ihre Versicherung ein brauchbarer Nachweis.

Inventar

Jederzeit abrufbar, welche Hardware Sie besitzen, wie alt sie ist und welche Software darauf läuft. Praktisch bei der Budgetplanung und bei Lizenzfragen.

Automatische Korrekturen

Ein hängender Druckdienst wird neu gestartet, temporäre Dateien werden aufgeräumt. Viele Kleinigkeiten löst das System selbst, ohne dass jemand eingreifen muss.

Fernwartung

Derselbe Agent erlaubt uns den direkten Zugriff, wenn jemand Hilfe braucht. Mit Ihrer Zustimmung, nachvollziehbar protokolliert.

Bericht im Quartal

Verfügbarkeit, Störungen, Patchstand, absehbare Engpässe. Zwei Seiten, die auch jemand ohne IT-Hintergrund lesen kann.

Für wen passt das?

Das passt zu Ihnen, wenn

  • Sie mindestens einen Server betreiben, auf dem Ihr Tagesgeschäft läuft.
  • Sie in den letzten zwei Jahren einen ungeplanten Ausfall hatten.
  • niemand regelmäßig kontrolliert, ob Updates tatsächlich durchgelaufen sind.
  • Sie für Ihre Versicherung oder einen Großkunden Nachweise brauchen.

Das passt nicht, wenn

  • Sie ausschließlich in der Cloud arbeiten, ohne eigene Server und mit fünf Notebooks. Dann ist der Aufwand höher als der Nutzen.
  • Sie eine Überwachung wollen, aber keine Betreuung. Eine Alarmmeldung ohne jemanden, der darauf reagiert, bringt Ihnen nichts. Deshalb bieten wir RMM nur zusammen mit der Betreuung an.

So läuft die Zusammenarbeit ab

  1. Agenten ausrollen

    Das Programm wird auf Servern und Arbeitsplätzen verteilt. Das läuft im Hintergrund, Ihre Leute merken davon nichts.

  2. Schwellenwerte setzen

    Ab wann ist eine Festplatte zu voll, ab wann ist eine Last auffällig. Die ersten zwei Wochen justieren wir nach, damit keine Alarmflut entsteht.

  3. Altlasten abarbeiten

    Beim ersten Durchlauf kommt meist einiges zusammen. Fehlende Updates, volle Datenträger, Dienste, die seit Monaten abstürzen. Das arbeiten wir der Reihe nach ab.

  4. Betrieb

    Ab hier ist es Routine. Meldungen laufen bei uns auf, wir reagieren, Sie bekommen quartalsweise den Bericht.

Häufige Fragen zum RMM-Monitoring

Erstgespräch

Wann haben Sie zuletzt einen Ausfall bemerkt, bevor er passiert ist?

Wenn Ihnen dazu nichts einfällt, fehlt Ihnen die Überwachung. 20 Minuten am Telefon reichen, um einzuschätzen, was bei Ihnen sinnvoll ist. Ehrlich und ohne Verkaufspitch.