Intune & Autopilot
Ein neues Notebook geht direkt vom Händler zum Mitarbeitenden. Auspacken, ans WLAN, mit dem Firmenkonto anmelden. Nach einer guten halben Stunde ist das Gerät eingerichtet. Das ist es, was Intune und Autopilot leisten.
Der klassische Ablauf sieht anders aus. Das Notebook kommt in die IT, jemand installiert Windows neu, spielt Office und die Branchensoftware auf, richtet Drucker ein, kopiert die Daten vom alten Gerät und fährt es dann zum Standort. Zwischen Bestellung und Einsatz vergehen fünf bis zehn Arbeitstage.
Bei einem Betrieb mit 60 Arbeitsplätzen und einem Austauschzyklus von vier Jahren sind das 15 Geräte im Jahr. Bei sechs Stunden Aufbau pro Gerät summiert sich das auf rund elf Arbeitstage, die jemand mit Installationen verbringt.
Was machen Intune und Autopilot genau?
Autopilot ist der Teil, der die Erstinstallation übernimmt. Das Gerät wird beim Kauf mit einer Kennung in Ihrem Mandanten hinterlegt. Beim ersten Start erkennt Windows, zu welchem Unternehmen es gehört, und holt sich die Konfiguration selbst.
Intune ist die Verwaltung danach. Von dort aus verteilen wir Software, setzen Sicherheitsrichtlinien, prüfen den Zustand der Geräte und können ein verlorenes Notebook aus der Ferne sperren oder löschen.
Was leisten wir?
Einrichtung der Umgebung
Wir bauen die Profile auf, mit denen sich Ihre Geräte selbst konfigurieren. Das ist einmalige Arbeit, danach profitiert jedes neue Gerät davon.
Software-Verteilung
Office, Branchensoftware, PDF-Programme, VPN-Client. Was auf ein Gerät gehört, wird beim Aufbau automatisch installiert. Nachträgliche Änderungen rollen wir zentral aus.
Sicherheitsrichtlinien
Festplattenverschlüsselung mit BitLocker, Bildschirmsperre, Anforderungen an die PIN, gesperrte USB-Speicher. Einmal festgelegt, gilt es für jedes Gerät.
Zustand im Blick
Welches Gerät hat welchen Patchstand, wo ist die Verschlüsselung aktiv, welches Notebook hat sich seit acht Wochen nicht gemeldet. Diese Übersicht bekommen Sie quartalsweise.
Verlust und Diebstahl
Ein Notebook bleibt im Zug liegen. Wir sperren es aus der Ferne und löschen die Firmendaten. Mit aktiver Verschlüsselung ist der Vorfall damit erledigt.
Umstellung des Bestands
Bestehende Geräte lassen sich nachträglich aufnehmen. Das geht ohne Neuinstallation, dauert pro Gerät etwa 20 Minuten und kann im Hintergrund laufen.
Was Sie dafür brauchen: Intune ist in Microsoft 365 Business Premium enthalten. Wenn Sie nur Business Standard haben, kommen etwa 8 Euro pro Nutzer und Monat dazu. Welche Variante für Sie günstiger ist, rechnen wir im Rahmen der Microsoft 365 Verwaltung durch.
Für wen passt das?
Das passt zu Ihnen, wenn
- Sie im Jahr mehr als fünf Geräte austauschen oder ergänzen.
- Ihre Leute an wechselnden Orten arbeiten und die Geräte selten im Büro sind.
- Sie wissen wollen, ob auf allen Notebooks die Verschlüsselung tatsächlich läuft.
- ein Gerätetausch bei Ihnen derzeit einen ganzen Arbeitstag kostet.
Das passt nicht, wenn
- Sie zehn feste Arbeitsplätze haben, die alle vier bis fünf Jahre am Stück getauscht werden. Dann rechnet sich der Aufbau der Umgebung kaum.
- Ihre zentrale Software nur mit lokalen Administratorrechten läuft. Solche Fälle lassen sich lösen, kosten aber Aufwand. Das prüfen wir vorher.
So läuft die Zusammenarbeit ab
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Anforderungen klären
Welche Software gehört auf welche Geräteklasse, welche Regeln sollen gelten, wer darf was.
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Pilotgerät
Wir bauen ein Gerät auf und geben es einer Person aus Ihrem Team. Nach zwei Wochen Alltagsbetrieb wissen wir, was nachjustiert werden muss.
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Ausrollen
Neue Geräte kommen ab sofort über Autopilot. Bestandsgeräte nehmen wir schrittweise auf, typischerweise fünf bis zehn pro Woche.
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Betrieb
Wir pflegen die Profile weiter und verteilen Software-Updates. Beim nächsten Neuzugang bestellen Sie ein Gerät und lassen es direkt zustellen.
Häufige Fragen zu Intune und Autopilot
Für einen typischen Mittelständler mit einer Handvoll Software-Paketen rechnen wir mit zwei bis vier Tagen Aufbau plus zwei Wochen Pilotbetrieb. Danach läuft es. Der Aufwand fällt einmal an, nicht pro Gerät.
Ja. Wichtig ist nur, dass der Händler die Gerätekennung an Ihren Mandanten meldet. Die meisten Geschäftskunden-Händler machen das auf Wunsch. Falls nicht, tragen wir die Geräte manuell ein, das kostet wenige Minuten pro Stück.
Nein. Intune zeigt technische Werte wie Patchstand, Speicherplatz und installierte Programme. Es liest keine Dokumente, keine Mails und keinen Browserverlauf. Das ist wichtig für die Abstimmung mit Ihrem Betriebsrat, und wir dokumentieren Ihnen genau, welche Daten erfasst werden.
Für die Erstinstallation braucht das Gerät eine Verbindung, etwa 30 Minuten lang und mit einer ordentlichen Leitung. Danach arbeitet es normal offline weiter. Richtlinien und Updates holt es sich, sobald es wieder online ist.
Oft ja, zumindest übergangsweise. Solange eine Branchensoftware oder ein Dateiserver darauf angewiesen ist, bleibt es bestehen. Viele unserer Kunden fahren jahrelang zweigleisig, und das funktioniert gut. Ein Zwang zur Abschaltung besteht nicht.
Wie lange dauert bei Ihnen ein neuer Arbeitsplatz?
Wenn die Antwort mehrere Tage lautet, lohnt sich ein Blick auf Intune und Autopilot. In 20 Minuten sagen wir Ihnen, ob sich der Aufbau in Ihrer Größenordnung rechnet. Auch dann, wenn er es nicht tut.